Gestalten Sie LED-Beleuchtung, als würden Sie ein Bild zeichnen — legen Sie Farbe, Helligkeit und Leuchtposition jeder LED fest, fügen Sie Effekte hinzu und sehen Sie das ganze Panel, bevor es auf die Hardware geht.
Der Grundgedanke
Ein LED-Streifen ist ein Display. Ein langes, schmales, unhandliches, verdrahtet in einer Reihenfolge, die jemand nach den Lötstellen gewählt hat — aber eben doch ein Display. Und der natürliche Weg, für ein Display zu gestalten, ist, darauf zu zeichnen.
Genau das bietet dieser Editor. Farbe wählen, Pixel anklicken, und die LED leuchtet. Eine Form aufziehen, und daraus wird ein Teil, das Sie benennen, wiederverwenden und animieren können. Die Verdrahtungsreihenfolge, die Farbtiefe und die Byte-Reihenfolge, die Ihr Bauteil verlangt, beschreiben Sie einmal in einem Dialog; die Übersetzung Ihrer Grafik dorthin übernimmt der Editor.
Was dabei herauskommt
Die meisten Bildeditoren enden bei einer Datei, die man ansieht. Dieser endet bei Quellcode: Jeder markierte Bereich wird zu einem const-Array aus Pixelwerten, in der Reihenfolge, in der die LEDs verdrahtet sind, und in der Farbtiefe, die das Bauteil fassen kann. Ihre Firmware bindet diese Datei ein und beleuchtet das Panel daraus.
Das ist der ganze Grund, warum der Editor bewusst klein ist. Er zeichnet Pixel, und er kennt LED-Hardware. Fotos retuschiert er nicht.
Vier Begriffe, die sich früh lohnen
| Begriff | Bedeutung hier |
|---|---|
| Feld | Ein benanntes Rechteck auf dem Bild. Ein Feld wird zu einem exportierten Array — meist ein Zeichen einer Schrift. |
| Feldliste | Alle Felder des aktuellen Bildes, in der Reihenfolge des Exports. Neben der PNG als .box-Datei gespeichert. |
| Anordnung | Die Reihenfolge, in der die LEDs eines Feldes durchlaufen werden: welche Ecke zuerst, Zeilen oder Spalten, und ob jede zweite Linie zurückfaltet. |
| Kanalreihenfolge | Die Reihenfolge, in der die Farbbytes auf die Leitung gehen — RGB, GRB und so weiter. Falsche Reihenfolge heißt: Das Panel leuchtet im falschen Farbton. |
Wie eine Sitzung aussieht
- Eine PNG öffnen oder erstellen.
- Zeichnen oder eine fremde Grafik einfügen.
- Die gewünschten Teile als Felder markieren und benennen.
- Bittiefe, Kanalreihenfolge und Verdrahtung in den LED-Einstellungen festlegen.
- Mit der Feldanimation prüfen, dann die Quelle exportieren und auf die Platine herunterladen.
💡 Die Schritte 4 und 5 beschreiben Ihre Hardware. Einmal für einen Aufbau eingestellt, bleiben sie so — sie werden gespeichert und nicht bei jedem Export erneut abgefragt.